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Department of Informatics Informatics and Sustainability Research

Podcast: Paradigmen der Informatik – grosse Fragen und kleine Revolutionen einfach erklärt

Im Herbstsemester 2023 haben wir an der Universität Zürich das Seminar "Paradigmen der Informatik" durchgeführt. Inhalt waren grundlegende Annahmen und Fragen der Informatik, die in die Philosophie hineinreichen und im Informatikstudium selten thematisiert werden. Daraus ist ein Podcast hervorgegangen, dessen Episoden die Studierenden in Zweierteams selbstständig konzipiert und realisiert haben – auf eigenen Wunsch in Schweizerdeutsch. 

Der Podcast soll für interessierte Laien verständlich in fundamentale Fragen der Informatik einführen und Neugier wecken. Sehen Sie selbst, wie gut den Bachelorstudierenden dieser  Versuch  gelungen ist und lassen Sie sich zum Weiterdenken anregen!

Lorenz Hilty und Marie Zucker vormals Beyer

Die Church-Turing-These

In der Podcastfolge beschäftigen sich die Studierenden mit der Church-Turing-These, die den Begriff des Rechnens (engl. Computation) präzisiert. Die Studierenden erläutern, worum es dabei genau geht und diskutieren die Frage, ob diese These als eines der wichtigsten Paradigmen der Informatik durch Ideen des Hypercomputing oder das Konzept des Quantencomputing herausgefordert werden könnte.

Eine Podcastfolge von und mit: Cyrill H. und Harris A.

Die Informationstheorie von Shannon und Weaver

Die Informationstheorie von Claude E. Shannon und Warren Weaver wurde in den 1940er-Jahren entwickelt. Es handelt sich um ein mathematisches Modell, welches Kommunikation im nachrichtentechnischen Sinn als Übertragung von Information zwischen Sender und Empfänger beschreibt und quantifiziert. Die Studierenden diskutieren in der Podcastfolge die Frage: Welche Aspekte von Mensch-zu-Mensch-Kommunikation deckt das Modell von Shannon und Weaver ab und welche nicht?

Eine Podcastfolge von und mit: Lars H. und Roland B.

Das Informationsverarbeitungsparadigma von Simon und Newell

Die als Paradigma der Informationsverarbeitung bekannte "Physical Symbol System Hypothesis" von Herbert Simon und Allen Newell wird unter anderem als Grundidee der Künstlichen Intelligenz (KI) betrachtet. Sie besagt, dass das Hantieren mit Symbolen nach gegebenen Regeln ausreichend sei, um Intelligenz hervorzubringen. In einer Gegenüberstellung dieses Ansatzes mit dem heute relevanteren Ansatz der Neuronalen Netzwerke disiutieren die Studierenden die Frage, welches der beiden Modelle der menschlichen Intelligenz ähnlicher ist. 

Eine Podcastfolge von und mit: Jan E. und Nico P.

Schwache vs. Starke Künstliche Intelligenz

In der Podcastfolge setzten sich die Studierenden mit Grundfragen der Künstlichen Intelligenz (KI) auseinander. Der Fokus liegt speziell auf dem Unterschied zwischen "schwacher" und "starker" KI – zwei Konzepten, die grundlegend für das Verständnis der Möglichkeiten von KI sind. Während schwache KI auf spezifische Aufgaben beschränkt ist und keine eigenen Entscheidungen trifft, besitzt starke KI theoretisch die Fähigkeit, unabhängig zu lernen, sich anzupassen und damit über die Intelligenz ihrer menschlichen Konstrukteure hinauszuwachsen.

Eine Podcastfolge von und mit: Nico M. und Raffael K.

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