International Day of Women and Girls in Science

Der 11. Februar ist der «Internationale Tag von Frauen und Mädchen in der Wissenschaft» der Vereinten Nationen: Ein Tag, an dem die Leistungen von Frauen in der Wissenschaft gewürdigt werden und Frauen und Mädchen ermutigt werden sollen, sich für ein Studium und eine Karriere in den MINT-Fächern zu entscheiden.

Im Rahmen dieses Tages bot die Universität Zürich spannende MINT-Veranstaltungen für Mädchen und junge Frauen an. Es freut uns, dass wir insgesamt fast 70 Teilnehmerinnen zu den Workshops und Führungen begrüssen durften!

Workshop: Edelsteinsuche mit dem iPad – Einführung ins Programmieren

In diesem Workshop lernen wir spielerisch, wie wir ein Fantasiewesen in einer Landschaft fortbewegen und ihm helfen können, Edelsteine zu sammeln.

Durchgeführt vom Institut für Informatik.

Führung: Science Exploratorium UZH: Vom Allerkleinsten zum Allergrössten – Forschung am CERN

Wir schauen uns im Science Exploratorium an, woran Physikerinnen und Physiker der Universität Zürich im Moment forschen: Am CERN in Genf wird mit riesigen Experimenten versucht zu verstehen, was die Grundbausteine der Materie sind und welche Kräfte sie zusammenhalten. Tausende von Forschenden auf der ganzen Welt arbeiten dafür zusammen. Wie funktionieren diese Experimente und was ist das reizvolle an einer internationalen Zusammenarbeit? Diesen Fragen gehen wir nach und lernen mit einem Experiment, wie wir subatomare Teilchen überhaupt nachweisen können.

Durchgeführt vom Science Exploratorium UZH.

Workshop: Big Data und Künstliche Intelligenz

KI & Big Data und Chatbots – Eine Idee aus der Zukunft oder schon Teil unserer Gegewart?

In diesem Workshop werden wir verschiedene Chatbots auf die Probe stellen und untersuchen, was es genau braucht, um eine Konversation mit solch einer künstlichen Intelligenz zu haben.

Durchgeführt vom Science Lab UZH.

Workshop: Was ist ein Programm?

Was ist ein Algorithmus? Und wie funktioniert ein Programm?

In diesem Workshop wird das algorithmische Denken anhand von konkreten, alltäglichen Beispielen angeschaut. So klären wir das Grundprinzip, welches hinter der Programmierung steht. Darauf aufbauend werden alle Teilnehmenden ihr erstes eigenes Programm schreiben können!

Durchgeführt vom Science Lab UZH.

Workshop: Satelliten-Daten und Erdbeobachtung

Fernerkundung ist die Wissenschaft der berührungslosen Beobachtung aus der Ferne. Dazu gehören das Benutzen und Analysieren von Satellitenbildern, um die Erde zu beobachten. Mit Satelliten wird nicht nur der Bereich des Lichtes aufgenommen, welchen wir mit dem menschlichen Auge sehen, sondern auch Licht in anderen Wellenlängen, zum Beispiel im Infrarotbereich. Dadurch werden neue Dinge für die Menschen sichtbar gemacht und wir können zusätzliche Informationen über die Prozesse auf der Erde gewinnen.

Während des Workshops werden wir den Schülerinnen unsere Arbeit und die neuesten Entwicklungen vorstellen. Wir werden zeigen, was heute mit Satellitendaten in der Wissenschaft gemacht wird – aber auch, was jedefrau privat mit Satellitendaten anfangen kann.

Die Schülerinnen werden Satellitenbilder und Fernerkundungsdaten am Computer untersuchen. In diesen praktischen Übungen erleben sie, wie Daten uns ermöglichen, die Erde und die Umweltveränderungen genau zu untersuchen. Die Schülerinnen werden durch unsere Augmented Reality (AR) App den Lägernwald spielerisch entdecken und die verschiedenen Arten von Daten und Informationen kennenlernen, die wir mit Fernerkundungssystemen sammeln können. Mit dem 3D-Landschaftsmodell «Sandbox» entdecken die Schülerinnen die Veränderungen von Landoberflächen, Ortschaften und Städten. Mit dem interaktiven Quiz werden wir die gelernten Möglichkeiten und Grenzen der Fernerkundung gebündelt zusammenfassen.

Durchgeführt vom National Point of Contact for Satellite Images.

Nathan Labhart

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