Beispielprojekte

MiniDog

Am Artificial Inteligence Labor (AI Lab) wird erforscht, wie Intelligenz und Körper zusammenhängen

"Intelligenz" wird dabei nicht durch "grosse Hirne" modelliert, sondern man vertritt den Ansatz, mit möglichst "kleinen Hirnen" ergänzt durch das Zusammenspiel geschickt gewählter Körperteile und mit cleverem Materialeinsatz "intelligentes" Verhalten zu erzeugen. Im Projekt MiniDog wird untersucht, wie Schwingungsprobleme beim Laufen gelöst werden können. Dazu wurde der MiniDog mit federnden Beinen und einfachen Gelenken der richtigen Länge ausgestattet. So braucht das "Hirn" des Roboters sich nicht gross um die Steuerung der vier Antriebsmotoren zu kümmern. Im Projekt wird auch untersucht, wie gut und vielfältig sich der künstliche Vierbeiner bewegen kann. Am AI Lab wird experimentell gearbeitet, Ideen werden als "Hardware" umgesetzt, um in der realen Welt zu testen, ob und wie sie funktionieren.

MobileGame

Handys sind heute allgegenwärtig. Warum sie nicht zur Orientierung beiziehen?

Im Projekt MobileGame können Studierende mit Hilfe eines Handhelds im Rahmen eines Spiels, einer Art “Räuber-und-Gendarm” lernen, sich an der Universität zurechtfinden. Die Informatiker interessiert dabei, wie das Gerät die jeweilige Position des Benutzers mittels GPS (ein Satellitenfunk) erkennen, und dem Benutzer sinnvoll anzeigen kann. Weiter soll das Gerät zu Lernzwecken auch einfache Quiz-Fragen an den Benutzer stellen können.

Um einem mobilen Gerät solche Fähigkeiten zu geben, müssen die Entwickler das technische System des Endgerätes, die Eigenheiten der Funkübermittlung des Signals, und auch die Einschränkungen, die mobile Geräte dem Benutzer durch ihre kleinen Bildschirme, ihre begrenzte Auflösung und Bedienbarkeit auferlegen verstehen und in die Entwicklung mit einbeziehen.

Finance Multitouch Table

Ziel ist dieses interdisziplinären Projekts ist es, einen interaktiven Tisch zu entwickeln, welcher den Finanzberatungsprozess effektiver und intuitiver unterstützen soll. Dafür arbeiten unsere Forscher mit der Zürcher Hochschule der Künste und dem Swiss Design Intitute for Finance and Banking (SDFB) eng zusammen. In dieser breiten Fragestellung geht es um Visualisierungs- und Interaktionstechniken, den Beratungsprozess in Finanzfragen, und um das Gespräch mit dem Kunden. Die Multitouch-Technologie erlaubt es den Benutzern, mit mehreren Fingern gleichzeitig Eingaben am Gerät zu tätigen und damit den Beratungsprozess individuell zu gestalten und auf die Wünsche des Kunden effizienter einzugehen. Die Informatiker(-innen) im Projekt erstellen hier die Software und die Schnittstelle (was der Benutzer bedient) und binden diese an ein technisches System, den Multitouch-Table, an.

PM Game

Wie kann Informatik das Lernen am Besten unterstützen?

In dem Projekt werden aktuelle Ideen aus dem "Mitmach-Web" aufgenommen, um das Lernen in Gruppen mittels einer Sammlung von Spiel, Spieleditor, und sozialen Gruppenwerkzeugen zu unterstützen. Der Informatikforscher kümmert sich dabei um Projektleitung, Konzept und Umsetzung der Softwareteile. Zudem überprüft er die Idee mit Interviews und Fragebögen. Im Hintergrund müssen auch Fragen der Softwarearchitektur, der richtigen Technologie und ähnliches gelöst werden.